Samstag, 18. Februar 2017

Anschläge und Gewaltverbrechen der ehemaligen Terrororganisation IRA

Die Irisch-Republikanische Armee (IRA) war eine der ältesten Terrororganisationen der westlichen Welt, sowie die größte und bekannteste der paramilitärischen Gruppen Nordirlands. Die IRA ist eine nichtstaatlich organisierte Gruppierung bzw. terroristische Vereinigung, die es sich zum Ziel macht, Nordirland von Großbritannien unabhängig zu machen und sich mit der Republik Irland, dem südlichen Teil der Insel, wieder zu vereinigen. Wie steht die IRA heute da?

Der gälische Begriff der IRA lautet „Oglaigh na Eireann“ was übersetzt „Junge Männer Irlands“ bedeutet. Fast über 90 Jahre lang hielt die IRA Großbritannien in Atem. Wie hat sich die IRA in dieser Zeit entwickelt?

Massentierhaltung und Agrarpolitik - wo die Moral endet

Massenhaft Tiere zu züchten und sie unter lebensverachtenden Bedingungen zu halten, um sie später wie am Fließband zu schlachten ist moralisch verwerflich. Aber wo endet hier die Moral? Woher kommt das ganze Futter für die Menge an Nutztieren? Was passiert eigentlich mit den Agrarflächen auf denen diese Futtermittel angebaut werden und wie beeinflusst dieser Anbau das Leben der Einheimischen und unser Ökosystem?

Lange schon wird seitens der Politik versäumt, sich für eine angemessene und naturverträgliche Landwirtschaft einzusetzen.

Sonntag, 5. Februar 2017

Sie sind wieder da! - Reichsbürger in Deutschland

Die bisher als skurrile Verschwörungstheoretiker*innen betrachteten und oftmals belächelten Reichsbürger*innen erhalten in letzter Zeit immer mehr Aufmerksamkeit seitens der Allgemeinheit. Das ist gut so, denn mittlerweile erreichen ihre Handlungen eine Qualität über die nicht mehr zu spaßen ist.

„Deutschland ist kein souveräner Staat!“, „Das Grundgesetz ist nicht gültig!“, „Das Deutsche Reich besteht immernoch fort!“. 

Montag, 30. Januar 2017

2016 - darf's noch ein bisschen mehr sein?

Oder wie es in sozialen Netzwerken hieß: Was ist das für 1 Jahr vong life her? Man muss nicht alle Trends des letzten Jahres verstehen. Kann man auch nicht. Es sei denn, man hat alles mitgemacht und hat mit seinem Smartphone Pokémon gejagt und bei der Trennung von Sarah und Pietro Lombardi ebenso mitgefiebert wie bei der von Angelina Jolie und Brad Pitt. Das Schöne an solche Meldungen: Sie sind so irrelevant, dass sie gut ablenken. Von dem, was 2016 sonst noch so war. Und von dem, was man irgendwann nicht mehr hören wollte oder konnte…

Am Ende war es ein Fluchen. „Wann ist dieses verdammte Jahr endlich vorbei?“, fragten sich viele Menschen, die im vergangenen Jahr eines ihrer Idole verloren haben.

Freitag, 27. Januar 2017

Was wurde eigentlich aus…der Mafia?

Schießereien, Männer mit dicken Bäuchen, grauen Haaren, dicken Goldketten, Silberringen an ihren Fingern, Zigarren in der Hand: Das ist wohl das Bild, das die meisten der wohlbekannten Mafia zuordnen können. Doch vor Ort existiert „Cosa Nostra“ (ital. unsere Sache) nur am Rande. Ein Live-Bericht aus Catania.

Gerlandino Messina, Bernardo Provenzano, Salvatore Riina. Namen dreier Männer, die mehr als eng mit der Geschichte der italienischen und insbesondere der sizilianischen Mafia verknüpft sind. Fallen diese Namen auf einer Straße in der zweitgrößten Stadt Siziliens, Catania, kann niemand etwas damit anfangen. Und das, obwohl die Mafia ihre Ursprünge auf Sizilien findet. Doch was bleibt heutzutage?

Ausblick auf das Jahr 2015

Was wir jetzt schon wissen:


Umsatzsteuer-Änderung
Telekommunikationsleistungen, Rundfunk- und Fernsehleistungen sowie elektronische Dienste werden künftig an dem Wohnsitzstaat der KonsumentInnen zu dessen Konditionen versteuert und nicht an dem der Produktion.

Otto von Bismarck...
hätte seinen 200. Geburtstag am 1. April.

Rezension: Kriegerin

Es gibt kaum einen Film, dessen Sexszenen so abstoßend erscheinen, wie jene in Kriegerin. Dennoch bietet die deutsche Darstellung des Neonazi-Milieus viel Nachdenkliches und Erschreckendes, aber auch Hoffnung.

Die Geschichte der jungen Nazibraut Marisa, deren Freund für einige Monate ins Gefängnis muss, deren Mutter nicht weiß, wie sie mit der politischen Einstellung der Tochter umgehen soll, die Beziehung zum Nazi-Opa, und das prekäre Leben als hasserfüllte Supermarktkassiererin wirken stereotyp. In vielen Kritiken wurde die Darstellung eines Klischees kritisiert. Doch die Verbindung von alternden Agitatoren, nazistischen Liedermachern und dem prügelnden Mob bekommt in Kriegerin einen Realismus, der Angst macht.

Wahlbeobachtung in der Ukraine

Herr MDg. PD Dr. Friedhelm Meyer zu Natrup, Dozent am Institut für Politik- und Verwaltungswissenschaft der Uni Rostock, war bereits mehrmals als Wahlbeobachter der OSZE im Einsatz. Das Politikum hat mit ihm über Wahlbeobachtung und seinen letzten Einsatz in der Ukraine gesprochen.


Sie sind Wahlbeobachter der OSZE – was ist Ihre Aufgabe vor Ort bei den Wahlbeobachtungen?

Ich war - wie 600 Andere aus 18 Ländern, darunter ca. 60 Deutsche - so genannter Short Term Observer (STO). Das sind diejenigen, die vor Ort stichpunktartig die Eröffnung eines Wahllokales beobachten, während des Wahltages so viele einzelne Wahlbüros wie möglich aufsuchen und nach dem Schließen der Wahllokale die Auszählung der Stimmen verfolgen. Danach - das heißt in der Nacht nach dem Wahltag oft bis zum Ende des folgenden Tages - beobachten die STO-Teams die Sammlung der Ergebnisse aus den einzelnen Wahllokalen in den regionalen Bezirken bzw. Distrikten und ihre Übermittlung an das Nationale Wahlkomitee. Die STOs sind praktisch "die Augen und Ohren der OSZE", die im Feld, vor Ort beobachten, ob die Wahlen frei und fair verlaufen.

Durch den Tunnel zum Erfolg?

Im Jahr 2021 soll eines der größten Infrastrukturprojekte in der Europäischen Union fertiggestellt sein: Ein knapp 18 Kilometer langer Absenktunnel unter der Ostsee zwischen der deutschen Insel Fehmarn und der dänischen Insel Lolland. Während Dänemark bisher gut in der Zeit liegt, haben Politiker in Deutschland die Planung lange Zeit verschlafen…

Mit dem ICE von Hamburg nach Kopenhagen in zwei Stunden und vierzig Minuten: Das ist die Vision der dänischen Regierung. Denn heute benötigt die Bahn noch viereinhalb Stunden. Eine halbe Ewigkeit für die schnelllebige und globalisierte Wirtschaft des 21. Jahrhunderts. Durch schnellere Fahrtzeiten zwischen der Metropolregion Öresund und den zentraleuropäischen Märkten soll nicht nur eine Einsparung von Zeit und 160 Kilometern Fahrtstrecke erreicht werden, sondern auch eine bessere Anbindung Dänemarks und Südskandinaviens an die Wirtschaftszentren Westeuropas. Hunderte Arbeitsplätze, so die Hoffnung, sollen in den strukturschwachen Regionen links und rechts der Strecke entstehen.


Indonesische Polizei praktiziert Jungfrauentest an Rekrutinnen

Wie vor wenigen Wochen bekannt wurde, müssen sich Polizeianwärterinnen in Indonesien dem sogenannten „Zwei-Finger-Test“ unterziehen, um ihre Jungfräulichkeit zu beweisen. Human Rights Watch ist aufgebracht und fordert einen internationalen Protest.

„So, Sie können sich dann schon mal ausziehen. Wir werden gleich den Jungfrauentest durchführen. Dann sollte Ihrer Einstellung nichts mehr im Wege stehen.“ So oder so ähnlich könnte es lauten, wenn sich junge Frau in Indonesien dazu entschließen Polizistin zu werden und sich somit einer fragwürdigen Untersuchung stellen müssen. Nachdem Mitarbeiter der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch auf der offiziellen Seite der Behörde in der Jobbeschreibung auf folgenden Satz stießen: "Zusätzlich zu den Tests zur medizinischen und körperlichen Eignung müssen Frauen, die Polizistinnen werden wollen, auch ihre Jungfräulichkeit prüfen lassen." war das Entsetzen groß.